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Auf Reisen durch fremde Länder sind wir mehrmals auf Museen gestoßen, die uns durch ihre lebendige und unterhaltsame Aufmachung überraschten. Es ist immer ein Erlebnis, solche Kulturzentren zu besichtigen. Nach solchen Besuchen haben wir uns immer wieder gefragt: wieso gibt es nirgendwo in Litauen ein ähnliches Kulturzentrum für Kinder, ihre Eltern, Großeltern und Freunde, wie es fast jede europäische Stadt hat? Der lang gehegte und gepflegte Gedanke, diese Lücke zu füllen, nahm mit der Zeit Gestalt an, so dass am 8. März 2010 auf Privatinitiative in der Hauptstadt Vilnius das SPIELZEUGMUSEUM gegründet werden konnte.

Das Museum soll ein modernes Bildungszentrum werden, wo man historische Spielsachen bzw. ihre Nachbildungen nicht nur sehen, sondern sie auch beim Spielen ausprobieren kann. Die Besucher haben die Möglichkeit, das Spielzeug in die Hand zu nehmen, es kennen zu lernen, damit zu spielen und Fragen zu stellen: was ist das, woher kommt es, wann und wie hat man damit gespielt und warum?

Unser Ziel ist es, auf der Grundlage der archäologischen, ethnographischen und historischen Forschungen ein Spielzeugmuseum zu entwickeln, das der Bildung dienen und seit altersher in Litauen beliebte Spiele und Spielzeug popularisieren sollte. Die Idee entstand während einer Forschungsarbeit an dem Spielfundus aus dem 12. - 19. Jahrhundert, sowie beim Studium historischer Quellen und zahlreicher ethnographischer Funde aus dem  19. – 20. Jahrhundert. Auch Spielwaren der Spielzeugindustrie des 20. Jahrhunderts blieben dabei nicht außer Acht.

Im Museum sollen Räume zu drei Themenbereichen eingerichtet werden:  archäeologische Funde, ethnographische Zeugnisse und zeitgenössische Spielsachen. Die Besucher können sich auf interaktive Weise mit der Geschichte von Spielen und Spielzeug beschäftigen, indem sie die Nachbildungen von archäologischen und ethnographischen Funden ausprobieren. Auf Computer-Terminals werden den Interessenten ausführliche Informationen,  interessante Details und Video-Material zum jeweiligen Thema angeboten. An interaktiven Schaufenstern und Ständen werden die Besucher überprüfen können, was sie gesehen und gelernt haben.